Pfeffelbach Open Air 2012: Der W, Serum 114 und Haudegen

Kaum haben wir uns vom letzten Jahr erholt, ist es nun wieder soweit. Im Kuseler Musikantenland wird wieder hart, laut und kompromisslos gerockt.

Bereits zum sechsten mal findet dieses Jahr am 6. und 7. Juli das Pfeffelbach Open Air statt.
Das P:O: A ist aktuell das größte Rock Festival im Südwesten von Rheinland Pfalz. Es werden bis zu 4000 Zuschauer erwartet.

Wie bereits in den letzten Jahren, gibt es auch 2012 wieder eine geniale Mischung aus Coverbands und Deutsch Rock Bands.

Am Freitag geht es bereits um 16.15 Uhr mit Escape Evolution . Danach folgen die Mainzer Battle against the empire . Eine Rage against the machine Cover Band. Als nächstes wird es etwas trashiger und es folgt aus dem Saarland die Metallica Coverband Metakilla. Nach nun drei englischsprachigen Bands , wird es wieder deutschsprachig. Serum114 gibt sich die Ehre.
Das aus Hessen stammende Quartett steht für Energie, Wortgewandtheit und puren Punkrock!
Als Headliner des Freitags sind die Jungs von Haudegen zu Gast. Das Duo aus Berlin Marzahn trat noch bis 2009 als Solo Rapper unter den Namen Joe Rilla und Tyron Berlin auf. 2010 wurde ein neues Projekt Haudegen gründet, welches so völlig anders klingen sollte, als das Bisherige.
Stoll selbst beschreibt den dabei vorgenommenen Stilwechsel, die Abkehr vom harten Rap und die Hinwendung zum emotionaleren Rock, als „logische Konsequenz einer musikalischen Weiterentwicklung“ und als Änderung seiner musikalischen Botschaft, die nun als „Hoffnungsmusik“ seine Hörer motivieren soll.
Die Berliner sind mittlerweile eine der gefragtesten Deutschrockband im Land. Mit ihrem Doppel-Debütalbum „Schlicht & Ergreifend“ landeten sie in den Top 10 der deutschen Charts.

Als letzte Band des Abends rockt die fünfköpfige Deutschrockformation Herzlos. Die Jungs aus der Nähe von Kaiserslautern haben zum Abschluss noch ein kleines Heimspiel. Mit einem heißen Tanz zwischen ihren eigenen Songs, die den meisten wohl textlich aus der Seele sprechen und mit harten, eingängigen Riffs, die Clubs und Kneipen der Region regelmäßig beschallen, sowie mit Coversongs von szenebekannten Bands wie Frei.Wild, Kärbholz, Wilde Jungs u.a. . Sicherlich eine gute Wahl um den ersten Abend ausklingen zu lassen.

Den Einstand am Samstagnachmittag geben die Leipziger Newcomer Saitenfeuer. Mit ihrem 2010 erschienen und 2012 wiederveröffentlichten Album „Auf und Davon“werden die fünf Jungs die Menge bereits früh einheizen mit rockigen und groovigen Sound.
Als nächstes rocken die Mönchengladbacher von Motorjesus. Einige werden die Rheinländer vielleicht schon kennen. Bei der “AUTOURNOMIE!”-Tour von Der W durften sie bereits als Vorband ihr können unter Beweisstellen. Die fünf Jungs haben mit “Wheels of Purgatory” ein von der Fachpresse in den höchsten Tönen gelobtes Album vorgelegt Motorjesus wird auch in Pfeffelbach anständig auf die Pauke hauen.
Willkommen in der Dunkelheit. Und zwar bei Stahlmann. Wer Rammstein mag wird Stahlmann lieben. Dunkel, düsterer Rock gespickt mit Technoelementen. Geniale Musik wie man es von einer Band aus dem „Neuen Deutschen Härte“ Bereich erwartet.

Darauf haben alle gewartet, für viele, das absolute Highlight des P:O:A 2012. Stephan – Der W – Weidner betritt nun die Bühne. Der W wurde mit den legendären „Böhsen Onkelz“ berühmt und berüchtigt. Nachdem sich die „Onkelz“ 2005 aufgelöst hatten, startet er 2008 eine Solokarriere. Mit seinem ersten eigenen Album konnte er sich in den Charts direkt Platz 2 erkämpfen. 2010 erschien das zweite Album „Autonomie!“. Zu beiden Alben gab es erfolgreiche Hallentouren, sowie einen Auftritt auf dem Wacken Open Air.
Als letzte Band des Festivals folgen nun schon traditionell „Heilig Bruehder“.
Die Band hat sich mit einer eigenen großen Tribute-Show in die Herzen der Onkelzfans gespielt. Hier kann nochmals zum Abschluss alles geben werden und laut die altbekannten Onkelzlieder mit mitgegröhlt werden. Bis es wieder heißt: Ich erinner mich gern an diese Zeit. Eine Zeit die man nie vergisst!“

– Christian B. –

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