SOLAR FAKE „Reasons To Kill“ VÖ: 25.10.2013

Gut 2 Jahre sind seit „Frontiers“ vergangen, doch nun hat das Warten ein Ende! SOLAR FAKE legen mit „Reasons to kill“ ihr mittlerweile 3. Studioalbum vor. Die Erwartungen an „Reasons to kill“ sind gewaltig, nachdem das Vorgängeralbum die Tanzflächen der Szeneclubs dieser Welt im Sturm erobert hatte und sich die maximal möglichen 8 Wochen auf den vorderen Plätzen der DAC (Deutsche Alternative Charts) gehalten hat.

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Die Musik:
„Reasons to kill“ bietet 11 Tracks abwechslungsreichen Electro mit treibenden Beats und diesen unverwechselbaren Melodien, die es eben nur aus dem Hause SOLAR FAKE gibt. Tanzbar und eingängig, ohne dabei plump zu sein. Man geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, wobei sich das Berliner Duo weder wiederholt, noch seinem Sound untreu wird.
Abwechslung war schon seit den Anfangstagen von SOLAR FAKE das bestimmende Thema und so findet man auch auf „Reasons to kill“ neben Trance- Einflüssen einige Dubstep-, Industrial- und EBM- Anleihen, ohne dabei in Klischees abzugleiten. Songs wie „My Spaces“ (uraufgeführt bereits beim WGT 2013) und „Face me“ vereinen Aggressivität und Schönheit, als wäre es das normalste der Welt. Tracks wie „I’d rather break“ oder „I hate you more than my life“ werden in kürzester Zeit zu Floorfillern, genau wie das geniale und bereits vorab kostenlos als Download erhältliche „Reset to default“, welches nicht nur SOLAR FAKE-Kennern bereits ein Begriff sein dürfte. Natürlich sind auch auf  diesem Album die gänzlich verzerrten Klänge vertreten, denn mit „My bleeding heart“ und „When I bite“ gibt es zwei heftige Industrial Hits. Im krassen Gegensatz dazu bietet „Reasons to kill“ auch zwei eher melancholische Tracks: „Rise and fall“ und der Schlusssong „The pages“, der sich von einer noisigen Pianoballade in einen tanzbaren Electro-Wave-Track verwandelt.
Zu einem obligatorischen Element scheinen bei SOLAR FAKE-Alben die Cover-Versionen geworden zu sein. Auch auf „Reasons to kill“ gibt es eine: „One Step Closer“ (Original von Linkin Park). Wer hätte gedacht, dass man ohne Gitarren solch einen Druck erzeugen kann. Sven dazu : „Ich habe mit verschiedenen Synthesizern versucht, den Sound hinzubekommen, der diesem Song gerecht wird  und hab am Ende einfach alles durch Gitarren-Amps gejagt und aufgenommen.“

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Das verbindende Element ist die unvergleichliche Stimme von Sven Friedrich, die von Gänsehaut bis hin zu Aggression alles im Hörer hervorzurufen vermag. Spätestens nach diesem Album kann man den charismatischen Sänger nicht mehr in die Schublade seiner ‚Rockbands‘ Zeraphine und Dreadful Shadows stecken. Mittlerweile ist er ein ebenso fester wie wichtiger Bestandteil der Electro-Szene. Sven : „Ich fühle mich da wirklich zu Hause. Sicher überschneiden sich die  Fans meiner 3 ‚Bands‘, dennoch sehe ich auf den Solar Fake-Konzerten auch sehr viele neue und andere Gesichter, als bei Zeraphine oder den Shadows. Das ist wirklich phantastisch, zumal sich Solar Fake mittlerweile zu meiner größten musikalischen Leidenschaft entwickelt hat!“

Die Texte
Thematisch bleibt sich Sven treu : Alles ist negativ, vor allem der Mensch. Dennoch ist die Grundtendenz der Texte auf „Reasons to kill“ böser als gewohnt und weniger melancholisch. Gibt es wirklich so viele Gründe, um zu töten? Sven: „Ja.“
Aha. Trotzdem gibt es auch lustige Momente, wie z.B. im Text von „Change the view“ oder auch unerwartete Wendungen in anderen Stücken, die einen schmunzeln lassen und unter Beweis stellen, dass sich Sven selbst nicht zu ernst nimmt. „Wenn ich die Gründe aufzählen müsste, hätte das Album eher „Reasons not to kill“ heißen müssen, denn damit wäre ich schneller fertig. Aber das hätte mir zu harmonisch geklungen und so fühlt sich alles momentan nun mal nicht an.“

Live:
Was kann man von 2 Leuten auf der Bühne schon erwarten? Ganz einfach: Alles! Entertainment, Energie, Tanzen, Spaß, laute Musik, einen unvergesslichen Abend! Und was nicht? Peinlichkeiten, wie „Jetzt singen nur die Mädels (wahlweise ’nur die rechte Hälfte‘ / ‚das mittlere Fünftel‘ / ’nur jeder zweite in der äußeren Reihe von vorn nach hinten, aber jeweils nur ein Wort‘)…“ oder „Und jetzt setzen wir uns alle mal hin“.
Auf zahlreichen Festivals und nicht zuletzt als Support von VNV Nation, Covenant, Project Pitchfork und Peter Heppner gelang es SOLAR FAKE, sich eine große Fangemeinde zu erspielen und auch ihre eigenen Shows sind mittlerweile ein absolutes Muss für jeden Electro- Fan. Lasst Euch mitreißen auf der Tour zum Album im Frühjahr 2014!

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