Driftet Funker Vogt nach rechts?

Werte Leser.

An dieser Stelle sollte ein Promotext stehen für das neue Funker Vogt Album, der uns vom Label Out of Line geschickt wurde. Nachdem sich die Band von ihrem alten Sänger getrennt hatte, singt nun Sacha K. bei den Funkern. Recherchen über K. werfen die Frage auf, ob er am rechten Rand funkt. Dunkelwelle versteht sich als unpolitischer Blog, möchte allerdings keine Plattform für rechte Musiker sein. Aus diesem Grund habe ich von der Promotion des Albums einstweilig Abstand genommen.

Wer mag kann sich selbst ein Bild davon machen, warum ich mich dazu entschlossen habe.


Selbstverständlich ist es legal, die Nationalhymne in allen Strophen zu singen, das hat sogar Heino gemacht und eine Single damit pressen lassen. Interessant ist jedoch, welches Klientel angesprochen wird, was in den Kommentaren zum Video zu sehen ist.

Quelle:
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/rechtsextremismus-im-patrioten-pelz-sacha-korn-8552

„Im März gab Sacha Korn dem NPD-Abgeordneten Arne Schimmer ein Interview für das ultrarechte Magazin „Hier & Jetzt“, das Schimmer auch herausgibt. Korn spricht über seine Musik („gitarrenlastige“, „rein deutsche Kunst“). Und er erzählt von Erfahrungen in Osteuropa: „Polen hat natürlich eine sehr schwierige Geschichte. Die kulturellen Errungenschaften ihrer Städte, die sie gern zur Schau tragen, sind nun mal unbestritten nicht auf ihrem ‚Mist’ gewachsen. Daß muß sich ungefähr so anfühlen wie ein gekaufter Doktortitel“ und „Wenn man mir dann noch erklären will, wie schön die polnischen Städte sind und dann Danzig, Stettin und Breslau aufzählt, kann ich meinen Mund einfach nicht mehr halten.“. Deutliche Worte findet er auch über seine Heimatstadt: „Wenn ich dann nach Berlin kam, dachte ich, ich wäre irgendwo in einem Zigeunerviertel oder im Orient“. Sacha Korn zufolge sollte in der Schule heute über Kampfsport gesprochen werden, anstatt „die Geschichte der Anne Frank zum zig tausendsten Mal (zu) dramatisieren“. Korn bemängelt gegenüber Arne Schimmer, dass „man Härte und Disziplin in Deutschland lange Zeit nicht mehr als Tugend ansah“, ist aber überzeugt: „Wir sind nun mal preußisch geprägt und es ist uns ein inneres Verlangen. Alles andere widerstrebt uns eigentlich. Der nächste Max Schmeling sitzt vielleicht gerade irgendwo in der Schule und hat keine Lust mehr, sich anhören zu müssen, daß Kämpfen nur was für Verlierer ist und Anpassung Karriere und gesellschaftliche Akzeptanz bedeutet, und daß die preußischen Werte nichts wert sind.“

Für seine Zusammenarbeit mit „Hier & Jetzt“ rechtfertigte sich Korn kurz darauf auf seiner Homepage. Unter dem Titel „Ich gebe jedem ein Interview“ erklärt er: „es ist generell auch noch mal ein qualitativer Unterschied jemandem ein Interview zu geben oder sich einer ‚Sache’ zu verschreiben. Im Übrigen ist, zumindest der sich mir erschließende Teil, des oben genannten Magazins, nicht radikal“. „Hier & Jetzt“ trägt im Logo den Untertitel „radikal rechte Zeitung“.“

Das schreibt Wikipedia:
„2011 geriet Korn in die Kritik, weil drei seiner Lieder zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2011 auf der so genannten Schulhof-CD der NPD erschienen. Korn erklärte, sein kanadisches Management habe die Titel ohne sein Wissen an die Partei abgegeben.[3] Im Rahmen dieser Veröffentlichung wurde Sacha Korn im Verfassungsschutzbericht 2011 des Verfassungsschutz Brandenburgs erwähnt und als rechtsextremer Liedermacher geführt. Sacha Korn klagte daraufhin. Am 20. November 2012 kam es zu einem Vergleich zwischen ihm und dem Verfassungsschutz, der damit endete, dass sein Name aus dem Bericht entfernt wurde.[4]

Endstation Rechts kritisierte, Korn würde „typisch rechtsextremistische Denkmuster aus der Mottenkiste kramen“ und in seinen Postings auf Facebook „Deutschtümelei und Nationalismus“ verbreiten.[5] Für Hier & Jetzt, einer der NPD nahestehenden Zeitschrift des Bildungswerk für Heimat und nationale Identität, gab er in Ausgabe 19 ein Interview.[6] Sein im Dezember 2013 erscheinendes Album Funkenflug war in Teilen vorab auf der Homepage der NPD zu hören. Netz-gegen-Nazis kritisierte, dass Korn auf seiner Facebook-Seite völkische und rechtsextreme Aussagen macht und anderen Facebook-Mitgliedern mit rechtsextremer Gesinnung eine Plattform bietet, wo sie diese öffentlich kundtun können. Laut Netz-gegen-Nazis schrieb Korn drei Tage nach den Attentaten von Oslo und Utoya durch den rechtsextremen Terroristen Anders Behring Breivik, dass „viel schlimmer“ als die Anschläge selbst die „Hetzkampagne“ sei, „die jetzt schon gegen die eigene Urbevölkerung Europas losschlägt.““

 

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