Review Tomas Tulpe „In der Kantine gab es Bohnen“

Review Tomas Tulpe – In der Kantine gab es Bohnen

Vor ein paar Tagen flatterte Tomas Tulpes neues Album „In der Kantine gab es Bohnen“ auf meinen Desktop. Tomas Wer? Tulpe. Tomas Tulpe. Wer ist das überhaupt? Tomas ist geheimnisumwittert. Man kennt ihn als elektronische Bühnenwurst, als Rampensau, als Entertainer, der sich für keinen Auftritt zu schade ist. Er lebt in Berlin und hat keine Geschirrspülmaschine. Soweit so gut. Kommen wir zum Album. Der Titel ist die konsequente Weiterentwicklung seiner letzten Alben mit klingenden Namen wie „Hatschi!“ und „Wie wär‘s mit Senf?“. Diese beiden Alben sind auf eine sehr spezielle Art schräg und ich fragte mich, ob das noch irgendwie zu steigern ist. Es ist. Für das neue Album wechselte Tomas von Frank Zanders Label „Zett Records“ zu Bakraufarfita Records in Berlin. So viel zu den Fun Facts, jetzt mal reingehört. Nun ja, seine Musik ist praktisch nicht einzuordnen. Muss man ja auch nicht unbedingt. Ist halt Tomas. Die Musik ist feinster Synthie Pop. Irgendwo zwischen Mike Krüger, Depeche Mode, NDW und DAF. Klingt komisch, ist es auch. Voll und ganz clubtauglich und tanzbar. Das Tanzen könnte allerdings bei einigen Liedern problematisch werden, da man vor Lachen aus dem Rhythmus  kommt. Gleich beim ersten Lied war mein Tag gerettet als ich den Refrain hörte. „Un dos tres, Ketchup, Senf, Mayonäs“ Was braucht man mehr? Wären die Mainstream Medien nicht in der Hand von Bohlen/RTL/Pro7 und anderer weichgespülter Mafiosi, wäre „Un Dos Tres“ Anwerber für den Sommerhit 2018. Weiter geht’s dann mit Gaga Nummern wie „Weekend“ und „Sweat“ gefolgt von der Single-Auskopplung „Ich war noch nie im Berghain“. Eine Hommage an Berlins Kult Club und an dessen grimmig dreinblickenden Cheftürsteher Sven Marquardt.

Eingängige Melodien, Texte in Ohrwurmqualität. Nicht dass ihr nun denkt, Tomas würde nur über Quatsch singen. Mitnichten. In „Fieber“ besingt er seine Mutter, die ihm ein Fieberthermometer in den Po steckt und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben, wenn sich das Thermometer dabei verkantet. Gesunde Ernährung „Bananen machen dick“ treibt ihn ebenso um wie die artgerechte Ernährung von Sittichen und Finken „Mein Wellensittich“. Und Liebeslieder kann er auch. Wer bei „Schön mit Dir“ nicht dahinschmilzt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.

Tomas‘ Talent beschränkt sich nicht nur auf die Musik. Auch seine Videos sind eine Klasse für sich.

Unsere Anpieltipps: „Un Dos Tres“, „Mein Wellensittich“, „Krause“

Kaufen könnt ihr Tomas‘ neues Album hier. Es erscheint am 29.09.2017

 

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